Aktuell im Podcast …

Podcast #23 Ancestry Deutschland

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Wie archiviert man Familiengeschichte? – Deutschlandradio

Am 28. August 2014 lief beim Deutschlandradio eine Sendung mit dem Titel “Wie archiviert man Familiengeschichte?” im Sendebereich Marktplatz.

Ein für Familienforscher sehr interessantes Thema. In der Sendung mit Armin Himmelrath ging es darum, wie unerfahrene oder auch erfahrene Familien damit umgehen können, wenn z.B. nach dem Tod eines Verwandten eine Vielzahl von Erinnerungsstücken in den Händen liegen und wichtige Stücke wie Fotos, Briefe, Urkunden oder auch Videoaufnahmen bewahrt werden sollen.

Wer, wie ich zu der Sendungszeit keine Zeit hatte zuzuhören, kann dies nun in der Mediathek des Deutschlandradio nachhören. Alternativ lässt sich die entsprechende MP3 Datei der Sendung auch direkt auf der Artikel-Seiten anhören:
http://www.deutschlandfunk.de/nachlass-wie-archiviert-man-familiengeschichte.772.de.html?dram:article_id=290260

Pinterest für Genealogen

Soziale Netzwerke – der eine mag sie, für den anderen ist es vertane Zeit. Ich persönlich gehörte eher zu der ersten Kategorie und probiere gerne aus. Denn selbst wenn es keinen offensichtlichen Nutzen hat, haben eigentlich alle Netzwerke auch ihre Daseinsberechtigung, auch wenn es nur zum Zeitvertreib ist.

Nun – brauchen wir wirklich noch mehr Soziale Netzwerke? Für mich kommt es auf den Focus des Netzwerkes an. Facebook & Google+ sind sich prinzipiell sehr ähnlich, wobei Twitter zwar auch nicht unähnlich ist, mir persönlich aber viel besser gefällt – auf den Punkt, genau, schnell, persönlich.

Aber heute soll es um Pinterest gehen. Aber was ist denn Pinterest.
Lt. Wikipedia:

Pinterest ist ein soziales Netzwerk, in dem Nutzer Bilder-Kollektionen mit Beschreibungen an virtuelle Pinnwände heften können. Andere Nutzer können dieses Bild ebenfalls teilen (repinnen), ihren Gefallen daran ausdrücken oder es kommentieren. Der Name Pinterest ist ein Kofferwort aus den englischen Wörtern pin = ‚anheften‘ und interest = ‚Interesse‘. Gemeint ist damit, dass man durch das öffentliche „Anheften“ an der digitalen Pinnwand seine eigenen Interessen herausstellen kann. Diese können öffentlich und seit Ende 2012 auch privat abgespeichert werden. Das Netzwerk hat ca. 70 Millionen Nutzer weltweit (Stand: Juli 2013).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pinterest

Pinterest_Logo_Red

www.pinterest.com – www.pinterest.com/timokracke

Soweit so gut – aber wie kann Pinterest für Genealogen wertvoll sein?
Es gibt verschiedene Wege Pinterest hier einzusetzen. Ich persönlich mache es so, dass ich regelmäßig, zwei-drei Mal die Woche vorbei schaue und mir durch die Pinnwände und Personen denen ich folge schon ziemlich gut mein Geschmack an Bildern angezeigt wird. Neben den automatisch angezeigten Ergebnissen kann der Benutzer aber auch direkt nach Schlagworten suchen und so neue Personen und Pinnwände entdecken. Wenn mir ein Pin gefällt, kann ich diesen als “Herz” also gefällt mir anklicken, oder auf eine meiner eigenen Pinnwände weiter pinnen.

Auf diese Art und Weise erhalte ich neue Ideen über meine Themenbereiche, was machen andere, welche kreative Umsetzungen gibt es. Oder ich erstelle mir selbst eine Sammlung zu meinen Lieblingsthemen die ich gerne immer wieder ansehe, oder vielleicht einmal selber in der Form machen möchte. Genau dies passt dann auch auf die Genealogie, ob es schön gestaltet Totenzettel, besondere Grabsteine, Ahnentafel, Arrangements von Familienforschungen usw. sind – es gibt viel zu entdecken.

Meine Sammlung an genealogisch relevanten Bildern habe ich mal hier im Blogpost verlinkt. Viel Spaß beim selber pinnen …

RSS-Feed, Benachrichtigung, Newsletter, SocialMedia usw.

Ich kennt das sicherlich – wir machen Abends den Computer an und eine Flut von Informationen und lesenswerten Beiträgen sind verfügbar. Aber wie finden wir die neuen Artikel?

Natürlich, wir können unser Set an Favoriten durchsurfen und einen nach dem anderen ansehen, ob es etwas neues gibt. Am liebsten hätten wir es aber doch zentriert, so das beim ersten öffnen erkannt wird, wo gibt es etwas neues, oder Updates.

RSS-Feed Icon

RSS-Feed Icon

Genau an dieser Stelle kommen RSS Feed zum Einsatz (erkennbar am RSS-Icon). Ein RSS Feed wird von einer Vielzahl von CMS (Content-Management-Systemen) automatisch erstellt. Bei eigentlich allen Blog-Systemen und vielen weiteren Webseiten die täglich aktualisierte Inhalte anbieten (Nachrichten, Zeitungen, usw.) gibt es entsprechend RSS Feed zu abonnieren. Diesen Feed können Benutzer nun in einem geeigneten Programm abonnieren (kostenlos!) und erhalten beim öffnen des gewählten Programm nun eine Übersicht über neue Artikel auf den abonnierten Seiten, ohne selber auf diese Seiten gehen zu müssen.

Dieser Podcast & Blog bietet natürlich auch entsprechende RSS Feed und Abonnierungsmöglichkeiten.

RSS Feed (Podcast)

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RSS Feed (Blog)

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Unterhalb eines jeden Blog-Beitrag finden sich die Schaltflächen für:

  • Benachrichtige mich über nachfolgende Kommentare via E-Mail.
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Nach Absenden eines Kommentar kann man diesem einen Blog-Post folgen (via Email), oder erhält bei jedem neuen Blog-Beitrag eine Email.

Soziale Netzwerke

Facebook facebook.com/DerGenealoge
Twitter twitter.com/DerGenealoge
Google+ plus.google.com/102218808946020337842

 

Wenn ihr nun auf den Geschmack gekommen seid, möchte ich euch zum Feed folgen noch den Service von feedly empfehlen. Es gibt natürlich noch einige weitere Anbieter die je nach Geschmack genauso gut passen, für mich funktioniert feedly nach dem Ende vom Google Reader am besten.

Feedly ist ein online Dienst (in der Cloud) in dem der Benutzer nach einer Anmeldung zu einem kostenlosen Konto (es gibt auch eine Premium-Version, die für die meisten Benutzer aber kaum notwendig sein wird) gelangt. In diesem Konto können dann die oben beschrieben RSS oder auch Atom Feed abonniert werden. In einer bequemen “Leseansicht” werden dann alle Artikel nach gewünschten Sortierungsmöglichkeiten angezeigt.

Was mir an feedly besonders gefällt ist die Cloud. Somit habe ich auf der Website, am heimischen Rechner, am Smartphone oder Tablet immer den selben Stand an gelesenen, bzw. neuen Artikel verfügbar. Probiert es einmal aus – ich möchte meine dauerhafte Newsseiten nicht mehr ohne RSS Feed lesen müssen.

feedly

Und wenn ihr zum Abschluss noch ein paar Genealogie Blogs zum folgen sucht, schaut doch einfach mal auf der Seite “Deutsche Genealogie Blogs” in meinem privaten Blog nach.

feedly
www.feedly.com

Die Spur der Ahnen – ab Mittwoch wieder im MDR

Die Spur der Ahnen

Für alle interessierten, ab Mittwoch (03. September 2014) starten die neuen Folgen von “Die Spur der Ahnen” um 21:15 Uhr im MDR. (Link) (Link2)

Es sind bisher die folgenden Episoden geplant:

54. Letzte Hoffnung DDR – Vaters tödlicher Irrtumvorherige Folgenächste Folge (03.09.2014)

Die Tragödie beginnt am frühen Morgen des 8. März 1977. Familie Sender will zurück, zurück aus der DDR in die Bundesrepublik. 16 Jahre zuvor sind Ulla und Hans-Georg Sender den umgekehrten Weg gegangen, haben die Bundesrepublik fluchtartig verlassen und sind in die DDR gezogen. Nun also wollen sie wieder in den Westen – zusammen mit ihren drei Kindern Susanne, Beate und Christoph. Über die Ostsee wollen sie fliehen, mit zwei Paddelbooten. Doch die Flucht geht auf dramatische Weise schief. Eines der beiden Boote kentert – Vater Hans-Georg und die beiden Töchter ertrinken vor den Augen von Mutter Ulla und Sohn Christoph. Wenig später werden Ulla und Christoph von einer dänischen Schiffsbesatzung gerettet. Mutter Ulla hat die dramatischen Ereignisse nie ganz verarbeiten können – bis heute spricht sie nicht mit ihrem Sohn Christoph darüber. Dabei hat der sehr viele Fragen. Warum nur haben die Senders im Januar 1961 überhaupt die Bundesrepublik verlassen? In der DDR wurde die Familie von der Propaganda gefeiert – weil sie sich für das angeblich bessere der beiden deutschen Systeme entschieden haben. Aber warum wollten sie nach 16 Jahren wieder zurück in die Bundesrepublik? In der neuen Folge der Dokumentationsreihe Die Spur der Ahnen begibt sich Christoph Sender auf Spurensuche. Er trifft alte Freunde und beantragt Einsicht in die Akten, die die Stasi damals über Familie Sender angelegt hat. Es ist eine emotionale Reise in die Vergangenheit – eine Reise, die Christoph Sender die Möglichkeit gibt, die dramatischen Ereignisse der Flucht endlich zu verarbeiten.
Text: mdr

55. Wer rettete meinen Vater in Buchenwald? (17.09.2014)

Ende Januar 2014: Die Kanadierin Fern Smiley reist ins thüringische Weimar – im Gepäck die Memoiren ihres Vaters, gleich einem Reiseführer in die eigene Vergangenheit. Fern möchte wissen, wie ihr Vater Sam das unbeschreibliche Grauen als Jugendlicher in deutschen KZs überlebt hat, wer ihm half und was mit ihrem Großvater geschah. Spur der Ahnen begleitet Fern nach Weimar, ins 90 Kilometer entfernte Zeitz, wo Ferns Ahnen Sklavenarbeit leisten mussten und bis ins ferne Ostrava, wo sie den Retter ihres Vaters sucht. Zuhause in Toronto wird sie ihrem Vater von ihrer emotionalen Spurensuche und vom Schicksal des Großvater erzählen, ihm helfen, seinen Memoiren die fehlenden Puzzlestücke hinzuzufügen, um die Erinnerung an Buchenwald für die Zukunft zu bewahren: als Mahnmal für künftige Generationen.
Text: mdr

56. Der unbekannte Vatervorherige Folge (24.09.2014)

Manfred Lersen hat vor einem Jahr einen Anruf bekommen. Ein italienischer Historiker hat über seinen Vater Alfred Lersen ein Buch geschrieben. In Italien feiert man den Mann wie einen Helden. Für Manfred Lersen eine seltsame Vorstellung, kannte er doch seinen Vater als einen verschlossenen Menschen, der nie etwas von Italien erzählt hatte. Und nun wird er dort gefeiert wie ein Held? Lersen erinnert sich, dass sein Vater sehr wenig über sich und sein Leben gesprochen hat. Er war streng, militärisch und wenig liebevoll. Der 1894 in Leipzig geborene Alfred Lersen war für die Kinder bis zu seinem Tod ein Mann ohne Geschichte. Sie kannten lediglich einige wenige Fotos aus der Zeit vor 1945. Und sie wussten, dass der Vater Chemie studiert hatte. Nun hat sich nach dem Anruf des italienischen Historikers der jüngste Sohn von Alfred Lersen, Manfred, auf die Suche nach der Geschichte seines Vaters begeben. Die Spur der Ahnen begleitet diese Suche, die bis nach Orvieto in Italien führt. Dort will er sich mit dem Historiker Sandro Bassetti treffen, der behauptet, Alfred Lersen habe im 2. Weltkrieg die Stadt Orvieto von der Zerstörung gerettet, weil er sich den britischen Truppen kampflos ergeben habe. Eine Entscheidung, die vielen Menschen das Leben gerettet hat. Ihn aber hätte sie vor ein Militärgericht bringen können. War dieser Mann ganz anders als seine Kinder dachten? Menschlicher und weniger despotisch? Es ist die Suche nach der unbekannten Seite eines Vaters. Und es ist für Manfred Lersen auch die Entdeckung einer aufregenden Familiengeschichte, die ihm sein Vater nie erzählte.
Text: mdr

 

die Familienforscher – Familiengeschichte erlebbar machen

Vielen von meinen Hörern und Lesern wissen vielleicht, dass ich großes Interesse am Thema Familienforschung mit Kindern & Jugendlichen habe. Bereits seit 3 Monaten arbeiten wir schon an einem neuen Projekt, was ich zusammen mit Freya Rosan gestartet habe.

dieFamilienforscher
familienforscher.info – familienforscher.info/blog

Pressemitteilung von Timo Kracke & Freya Rosan

Hallo liebe Freunde der Familiengeschichtsforschung,
liebe Eltern, Großeltern, Erzieher, Lehrer und Interessierte,

mit großer Freude dürfen wir Ihnen den Start unseres neuen Projekts “Die Familienforscher – Familiengeschichte erlebbar machen” mitteilen.

Darum soll es dabei gehen:
Genealogie, Ahnenforschung, Familienforschung oder auch Familiengeschichtsforschung – alles dreht sich um die Familiengeschichte! Viele, die sich mit der Erforschung ihrer Familie beschäftigen, können bestätigen, dass es eine spannende Angelegenheit ist. Dabei geht es nicht nur um die Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft und der Suche nach den Vorfahren, es geht unter anderem auch um die Erforschung der Lebensumstände der damaligen Zeit und eine sinnvolle Dokumentation.

Wie in vielen Bereichen wünscht man sich interessierten und engagierten Nachwuchs. Gerade das Hobby Genealogie ist vielerorts immer noch als Rentner-Hobby abgestempelt und benötigt dringend junge Menschen in seinen Reihen.
In welchem Alter am sinnvollsten begonnen wird, Kinder & Jugendliche für die Genealogie zu interessieren, ist stark abhängig vom Kind und vom Umfeld. Somit kann es einerseits richtig sein, bereits im Kindergartenalter erste Grundsteine zu legen, während es andererseits sinnvoller ist, erst in Grundschule oder Mittelstufe das Interesse zu wecken.

Viele gute Ideen, Kinder & Jugendliche für die Genealogie zu interessieren, bleiben leider beim guten Vorsatz stecken. Während unserer Überlegungen, wie wir die Familienforschung auch für junge Menschen attraktiv machen können, oder wie wir Erzieher, Lehrer, Familien und Vereine motivieren können sich für das Thema Genealogie stark zu machen, stellten wir fest, dass es bereits viele gute Ideen und umgesetzte Projekte gibt. Doch leider ist es eine Tatsache, dass es keine zentrale Stelle oder Website gibt, die sich speziell der Bedürfnisse von Kindern & Jugendlichen annimmt.

Genau an dieser Stelle möchten wir die vermeintliche Lücke füllen und haben die Website:
www.familienforscher.info
gestartet.

Pressemitteilung

Quelle: http://familienforscher.info/die-familienforscher-pressemitteilung/